Kardinal zu sein ist kein Job mit Bewerbungsformular — es ist eine Ehre, die ein einzelner Mann allein zu verleihen entscheidet.

Persönlich vom Papst ausgewählt

Es gibt weder ein festes Verfahren noch eine Quote: Ein Papst wählt schlicht aus, wen er ins Kollegium erhebt — typischerweise Erzbischöfe großer Diözesen und hohe Vatikanbeamte, gelegentlich aber auch bedeutende Theologen ganz ohne Diözese.

Nicht jeder Kardinal kann für den nächsten Papst abstimmen

Sobald ein Kardinal 80 Jahre alt wird, behält er Titel und Ehren, verliert aber das Recht, ein Konklave zu betreten — eine Regel, die verhindern soll, dass das Wahlgremium für die körperlichen Anforderungen einer abgeschotteten Abstimmung zu groß oder zu betagt wird.

Ein globales Gremium, nicht nur ein römisches

Moderne Päpste haben bewusst Kardinäle weit über Europa hinaus ernannt und damit die wirklich globale Zusammensetzung der Kirche widergespiegelt — ein Wandel, der sich im eigenen Werdegang von Papst Leo XIV. zeigt, von Chicago über Peru bis zum Papstamt selbst.